Exkursion 2018: Harz

BV Ahlen-Heessen on Tour

In diesem Jahr führte die Reise des BV Ahlen-Heessen bei tollem Reisewetter in den schönen Harz nach Wernigerode. Nachdem unserer Busfahrer Michael uns in Ahlen an der Stadthalle und in Hamm-Heessen am Markt eingesammelt hatte, startete der Bus mit 50 Teilnehmern in Richtung Osten.

Foto: Eigenes BildUnser erstes Ziel war der Baumwipfelpfad in Bad Harzburg. Hier hatten wir auf dem ersten Baumwipfelpfad des Harzes und Niedersachsens die Möglichkeit, barrierefrei die Natur aus einer völlig neuen Perspektive kennenzulernen. Auf den 18 Plattformen von dem rund 1.000 Meter langen Pfad fanden wir fast 50 verschiedene Erlebniselemente, Ruhestationen und Wissenswertes vor. Nach dieser Befahrung konnten die verlorenen Flüssigkeiten und verbrauchten Kalorien in der reichlich vorhandenen Gastronomie wieder ausgeglichen werden.

 

 

 

 

Als nächstes wurde unser Hotel, dass HKK in Wernigerode angesteuert. Bevor es zum Abendbrot ging, wurde die Stadt Wernigerode in 2 Gruppen, begleitet durch unseren Reiseführer Egbert und eines seiner Kollegen, erkundet. Die Stadt Wernigerode hat sich in den letzten Jahren zu einer kleinen Metropole am Foto: Eigenes BildRande des Ostharzes entwickelt. Die 38.000 einwohnerstarke Stadt hat sich sowohl industriell als auch touristisch zu einem wahren Magnet entwickelt. Am Rande des Stadtgebietes konnten viele Arbeitsplätze durch die Spritzgruss-Produktion, welche im wesentlichen Teile für die Autoindustrie fertigt, geschaffen werden. Das Hauptaugenmerk in Wernigerode ist aber dennoch der Tourismus. Hierbei ist bemerkenswert, dass die Stadt es geschafft hat den ursprünglichen Charme der vielen historischen Fachwerkhäusern zu erhalten. Zudem wurden ausnahmslos die alten Straßenbeläge, nachdem die erforderlichen Versorgungsleitungen in die Erde gebracht wurden, wieder verwendet. Den Erfolg dieser Strategie zeigen die stetig wachsenden Übernachtungsgäste in der Stadt Wernigerode und im Umland, so dass die 2 Mio.-Marke bestimmt bald erreicht wird.

 

 

Foto: Eigenes BildAm 2. Tag wurde der Ost-Harz mit dem Bus erkundet. Einen Zwischenstopp legten wir in Thale ein. Über die Bodeseilbahn erreichten wir den Hexentanzplatz. Der Hexentanzplatz ist ein Plateau, das hoch über dem Bodetal im Harz gegenüber der Roßtrappe in Sachsen-Anhalt gelegen ist. Neben der überwältigenden Aussicht konnten auf dem Plateau die Sommerrodelbahn oder eine Hexentanzvorführung besucht werden. Den Nachmittag verbrachte die Reisegruppe in der wunderschönen Stadt Quedlinburg. Auch hier konnte uns unser Reiseleiter eine Vielzahl von Informationen bei der kurzen Stadtführung vermitteln. Anschließend konnte man den Ort auf eigene Faust erkunden.

 

 

 

 

Der 3. Tag, leider unser Abreisetag, stand ganz im Zeichen des Erz-Bergbaus. Es ging Richtung Goslar zum Bergwerk Rammelsberg. Hier wurde uns durch die sehr fachkundigen Begleiter die über 3.000 Jahre Bergbaugeschichte des Harzes nahe gebracht. Der Foto: Eigenes BildBesuch der übertägigen Anlagen (Aufbereitung, Kauen, etc.) war unser Befahrungsziel. Ein besonderes Highlight hierbei war die Fahrung mit dem Schrägaufzug, welcher seit 2014 wieder für die Personenbeförderung genutzt werden kann. Ursprünglich wurde der Schrägaufzug 1936 in Betrieb genommen. Er war die Ersatzmassnahme zur Belieferung der Aufbereitung, da der Schacht erst 2 Jahre später in Betrieb genommen werden konnte.

Auf dem Heimweg dankte der 1. Vorsitzende Ralf Sollmann unserer Gabi Krzewina und unserem Thomas Gurtler, sowie der gesamten Vorstandsmannschaft, für die tolle Organisation dieser Reise. „Es ist toll zu sehen, wie eine Gemeinschaft mit einem Alterstspektrum von 50 – 80+ in der Lage ist, so harmonisch zu reisen!“ In der Hoffnung auf noch viele gemeinsame Reisen ging die Gruppe am späten Abend auseinander.

Ahlen, den 8.10.2018

Ralf Sollmann

Fotos:

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  • J_Harz_18_005: Eigenes Bild

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