Exkursion 2019: Trier

BV Ahlen-Heessen on Tour

Am Freitag, den 27.09.2019 war es wieder soweit. Die Jahresfahrt des BV Ahlen-Heessen ging diesmal nach Trier. Gut gelaunt stiegen wir um 8:30 Uhr an der Stadthalle in Ahlen in den Reisebus der Fa. Lippe-Bus. Hier an dieser Stelle vorab ein liebes Dankschön an unseren Busfahrer Ulli für seine besonnene und sichere Fahrweise!  Nach einigen Zwischenstationen in Heessen und Hamm ging es mit dem voll besetzten Bus in Richtung Trier.

Bereits während der Fahrt wurde deutlich, dass sich alle 50 Personen auf unsere Reise freuten. Besonders der Sektempfang an jeder Haltestelle bereitete den Frauen viel Vergnügen. Die Männer zogen beizeiten mit dem goldenen Gerstensaft nach.

In Trier angekommen, bezogen wir im sehr schönen und modernen Hotel „Vienna House“ unsere Zimmer. Anschließend ging es mit unseren beiden Stadtführern zur zweistündigen Stadtführung. Die mit ca. 115.000 Einwohner 4. größte Stadt in Rheinland-Pfalz wurde vor ca. 2.000 Jahren durch die Römer gegründet. Aufgrund dieser langjährigen Geschichte zählen die vielen römischen Baudenkmäler seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Wir besichtigten fußläufig die Porta Nigra, das Amphitheater, die Kaiserthermen, die Konstantin Basilika und den römischen Dom mit der frühgotischen Liebfrauenkirche. Ein besonderes Erlebnis war die Trierer Illumination, bei der viele Baudenkmäler besonders beleuchtet wurden und der gemütliche Wein- und Gourmetmarkt vor der Porta Nigra.

Neben den unzähligen Baudenkmälern hat sich das kreisfreie Trier auch als Universität- und Hochschulstadt etabliert. Immerhin ca. 20.000 Studenten leben in der Stadt. Die beiden größten Arbeitgeber in der Region Trier sind das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, jeweils mit 2.000, bzw. 2.500 Beschäftigten.

Während unseres Rundganges kamen wir auch an einer Statue des Karl Marx vorbei, dieser wurde am 05.05.1818 als Sohn eines Anwaltes, in Trier geboren.

Der Tag wurde mit einem schönen Essen mit anschließendem gemütlichem Beisammensein an der Hotelbar abgerundet.

Der Samstag stand ganz unter dem Motto „Trier und die Weinanbauregion“.

Um 10:00 Uhr starteten wir zu einer Moselrundfahrt. Bei mäßigem Wetter wurden bereits die ersten Rebsorten in gegorener Form auf dem Schiff gekostet. Während der Fahrt berichtete der Kapitän, dass das Mosel-Tal das größte zusammenhängende Steillagenweinanbaugebiet der Welt ist. Vorwiegend werden hier die Weißweinreben, Riesling (60%), Müller-Thurgau (Rivaner mit ca. 15 %) sowie Elbling und Kerner (je ca. 5 %) angebaut. Zunehmend werden auch Rotweine wie Spätburgunder und Dornfelder (ca. je 5 %) hergestellt.

Nach der 2stündigen Schifffahrt ging es zum Weingut „G.F. von Nell“. Dort stellte uns Herr von Nell sowohl die Produktion, das Keltern und auch die Endprodukte in einer sehr lebhaften Form vor. Bei einer schmackhaften Brotzeit wurden die Weine in ausreichender Menge gekostet.

Am Sonntag stand der Besuch des luxemburgischen Bergbaumuseum in Rumelange an. Nach einer einstündigen Fahrt hatten wir die Möglichkeit, in zwei Gruppen das ehemalige Eisenerzbergwerk, die Eisenmine Walert, zu besichtigen. Die deutschsprachigen Führer nahmen uns auf eine interessante Zeitreise nach unter Tage mit. Der Erzabbau startete bereits 1850 und wurde 1981 eingestellt. Sämtliche Entwicklungsschritte der Erzgewinnung sind unter Tage mit sehr viel Liebe zum Detail ausgestellt. Der luxemburgische Staat fördert dieses Projekt bereits seit dem 04.05.1973 und hat in diesem Jahr nochmals mit 2,5 Mio. € das Museum unterstützt. Somit können nun auch die übertägigen Anlagen auf den neuesten Stand gebracht werden. Der Umbau dauert noch bis Oktober 2020 an. Trotzdem ist es auch während der Renovierungsphase immer eine Reise wert!

Der Nachmittag wurde nach unserer Rückfahrt im verkaufsoffenen Trier verbracht.

Nach einem ausgiebigen Frühstück war leider schon der Rückreisetag da. Bevor es jedoch zum Bus ging, nutzen wir die 2 Stunden bis zur Abfahrt noch einmal um die schöne Innenstadt von Trier zu besichtigen.

Gegen 12.00 Uhr ging es dann zurück auf die Autobahn in Richtung Heimat. Im Bus ergriff der erste Vorsitzende Ralf Sollmann noch einmal das Mikrofon und bedankte sich bei Sabine und Thomas Gurtler für die hervorragende Reiseplanung und Durchführung. Ein weiterer Dank ging an den Busservice durch unsere Kameraden Willi, Frank, Jörg, Ernst und Michael, die alle Teilnehmer vorzüglich versorgten.

Alle waren sich einig, dass es wiedermal eine gelungene Fahrt mit einem tollen Teamgeist der ganzen Truppe war. Wir fiebern jetzt schon dem nächsten Jahr entgegen, dann soll es Richtung Freiberg gehen.

Mit freundlichem Glückauf Ralf Sollmann

Die Porta Nigra

Gruppenbild vor dem Weingut von Nell

Bei der Weinprobe im Weingut von Nell

Foto: Ralf Sollmann

Die Liebfrauen Basilika

Fotos: Frank Martin, Ralf Sollmann

Fotos:

  • WeingutvonNell19: Ralf Sollmann

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